Der Unterschied zum Chatbot liegt im Handeln. Ein Chatbot antwortet, ein Agent führt aus. Dafür erhält das Modell Zugriff auf Werkzeuge wie Websuche, Browser, Datenbanken oder Programmierschnittstellen und entscheidet in einer Schleife, welchen Schritt es als Nächstes geht. Google beschreibt diese Architektur in seinem Whitepaper „Agents“; Beispiele sind Agenten, die Reisen buchen, Preise vergleichen oder Kundenanfragen bearbeiten.
Für Websites entsteht eine neue Zielgruppe. Ein Agent, der im Auftrag eines Nutzers einkauft oder Termine vereinbart, muss eine Seite lesen und bedienen können. Das gelingt auf Seiten mit sauberem HTML, beschrifteten Formularen und maschinenlesbaren Daten deutlich besser als auf reinen Grafik-Layouts. Barrierefreiheit wird damit zur Voraussetzung für die Nutzbarkeit durch Maschinen.