Zwei allgemeine Core Updates und ein Discover-Update in den ersten fünf Monaten, die beiden allgemeinen jeweils rund zwei Wochen lang, und in keinem Fall eine Nachricht in der Search Console: Ein Google Core Update meldet sich nicht bei Ihnen. Es zeigt sich in der Kurve. Wer im April oder im Juni 2026 einen Knick in den Klicks gesehen hat, steht vor der Frage, ob das Update gemeint war, ob es die eigene Website getroffen hat und was jetzt zu tun ist.
In diesem Beitrag erkläre ich Ihnen, was ein Google Core Update ist, wie es ausrollt, welche Muster die Analysen zu 2026 zeigen und wie Sie Ihre Betroffenheit sauber prüfen, bevor Sie etwas ändern. Die Chronik der Updates führe ich laufend fort. Stand: 2. September 2026.
Was ist ein Google Core Update?
Ein Google Core Update ist eine bedeutende, breit angelegte Änderung an den Algorithmen und Systemen der Google Suche, die Google mehrmals im Jahr vornimmt und in seiner Liste der Ranking-Updates ankündigt. Es richtet sich nicht gegen einzelne Websites oder Seiten, sondern bewertet Inhalte insgesamt neu, damit die Ergebnisse hilfreich und verlässlich bleiben.
So beschreibt es Google in der Dokumentation zu Core Updates, mit einem Bild, das ich für treffend halte: Eine Liste der zwanzig besten Restaurants, die man vor Jahren geschrieben hat, sieht heute anders aus, weil neue Lokale dazugekommen sind und sich Vorlieben verschoben haben. Ein Restaurant, das auf der Liste nach unten rutscht, ist deshalb nicht schlecht geworden. Andere sind nur besser oder passender geworden.
Ein Satz aus derselben Dokumentation ordnet die Erwartung richtig ein: Die meisten Websites müssen sich um Core Updates nicht kümmern und bemerken sie nicht einmal. Dazu kommt: Ein Core Update erzeugt keine Benachrichtigung, weil es kein Verstoß ist, den jemand beheben könnte. Wer nach einem Update verliert, hat nichts falsch gemacht, sondern im Vergleich zu anderen Inhalten an Boden verloren.
Core Update vs. Spam Update: Wo liegt der Unterschied?
Ein Google Core Update bewertet die Qualität und Relevanz aller Inhalte neu; ein Spam Update schärft die automatische Erkennung von Verstößen gegen die Spam-Richtlinien. Nach einem Spam Update gibt es etwas zu beheben, nach einem Core Update gibt es etwas zu verbessern. Beide stehen in derselben Update-Liste und werden deshalb oft verwechselt.
Für die Diagnose ist die Unterscheidung entscheidend. Trifft Ihr Einbruch auf ein Spam Update, lesen Sie zuerst die Richtlinien und den Bericht „Manuelle Maßnahmen“; wie das geht, steht in meinem Beitrag zum Google Spam Update. Trifft er auf ein Core Update, gibt es keine Richtlinie, gegen die Sie verstoßen hätten, und keinen Antrag auf erneute Überprüfung. Es gibt nur die Frage, ob Ihre Inhalte im Vergleich noch die besten sind. Die Update-Liste im Search Status Dashboard nennt beide Typen mit Beginn und Ende; sie ist der erste Anlaufpunkt, bevor Sie irgendetwas ändern.
Wie rollt ein Core Update aus?
Ein Google Core Update rollt laut Google schrittweise aus, weil es aus mehreren Komponenten besteht, die nacheinander live gehen. Deshalb dauert der Rollout meist bis zu zwei Wochen, und deshalb sehen Sie in dieser Zeit mehrere Wellen an Bewegung statt eines einzigen Sprungs. Einen festen Ablauf gibt es nicht; jedes Update hängt davon ab, woran welche Teams gearbeitet haben.
John Mueller hat das im März 2026 auf Bluesky erklärt, dokumentiert von Search Engine Roundtable: Es gebe keine einzelne „Core-Update-Maschine“, die man einschalte; die Änderungen müssten manchmal Schritt für Schritt arbeiten, und genau deshalb dauere es, bis ein Update vollständig live sei. Für Ihr Monitoring heißt das: Ein Sichtbarkeitsverlust am dritten Tag des Rollouts kann am zehnten Tag wieder verschwunden sein. Bewertet wird nach dem Ende des Rollouts, nicht währenddessen.
Die Kurve während eines Rollouts lese ich wie einen Wetterbericht: Sie zeigt, dass sich etwas bewegt, aber nicht, wo es landet. Entscheidungen treffe ich erst mit dem Vergleich nach dem Ende des Updates.
Zwei weitere Aussagen aus dem August 2026 helfen beim Lesen der Kurve. Google rollt Updates nicht vor der Ankündigung aus; Bewegung in den Tagen davor gehört zu etwas anderem. Und die Ankündigung selbst ist laut Mueller vor allem Transparenz: Gibt es etwas Konkretes zu tun, veröffentlicht Google das separat in Richtlinien, Hilfe und Blog, meist deutlich vor der Änderung. Ein angekündigtes Core Update ohne Blogbeitrag trägt also keine versteckte Handlungsanweisung.
Was Google zu Änderungen jenseits der angekündigten Updates sagt, zeigt die Fakten-Karte darunter. Verlässlich bestätigen kann ein Update nur das Dashboard; Vermutungen aus Tracking-Tools und Newslettern bleiben Vermutungen, bis dort ein Eintrag steht.
Chronik: Die Google Core Updates 2026
Drei Einträge der Update-Liste betreffen 2026 bisher Core-Systeme; jedes Google Core Update steht dort mit Beginn und Ende. Alle Angaben stammen aus dem Search Status Dashboard, die Zeiten sind in US-Pazifikzeit angegeben.
- Februar 2026, Discover-Core-Update: Start am 5. Februar um 09:00 Uhr, Ende am 27. Februar um 02:00 Uhr, zunächst nur für englischsprachige Nutzer in den USA. Google beschreibt im Search Central Blog drei Ziele: mehr lokal relevante Inhalte aus dem eigenen Land, weniger Clickbait und Sensationalismus, mehr tiefgehende, originäre und aktuelle Inhalte von Seiten mit Expertise im jeweiligen Thema. Quelle für die Zeiten: Dashboard-Eintrag Februar.
- März 2026, Core Update: Start am 27. März um 02:00 Uhr, Ende am 8. April um 06:00 Uhr; das erste allgemeine Core Update des Jahres, drei Tage nach dem März-Spam-Update. Quelle: Dashboard-Eintrag März.
- Mai 2026, Core Update: Start am 21. Mai um 08:40 Uhr, Ende am 2. Juni um 05:40 Uhr. Quelle: Dashboard-Eintrag Mai.
Zu keinem der drei Updates hat Google einen erklärenden Blogbeitrag jenseits des Discover-Textes veröffentlicht; zum Mai-Update gab es laut Search Engine Roundtable ausdrücklich keine neue Anleitung, nur den Verweis auf die bestehende Hilfe zu hilfreichen Inhalten. Die Dashboard-Einträge sprechen jeweils von einem Rollout, der bis zu zwei Wochen dauern kann, und das war in allen drei Fällen fast auf den Tag genau die tatsächliche Dauer.
Wer gewinnt und wer verliert bei einem Google Core Update?
Bei den Google Core Updates 2026 haben laut den Sichtbarkeitsanalysen austauschbare Anbieter verloren und autoritative Quellen gewonnen. Die Analysen ergeben für beide allgemeinen Core Updates dasselbe Grundmuster: Google verschiebt Sichtbarkeit von austauschbaren Anbietern zu autoritativen Quellen. Die Einzelheiten unterscheiden sich, und sie sind lehrreicher als das Muster selbst.
März 2026: Autorität schlägt Austauschbarkeit
SISTRIX hat für den deutschen Markt aus den auffälligen Sichtbarkeitsveränderungen die Domains herausgefiltert, bei denen ein Update-Effekt nachweisbar ist, mit 52 Wochen Wochenhistorie und 30 Tagen Tageswerten je Domain. Das Ergebnis der Auswertung zeigt die Fakten-Karte darunter.
Die größte Verlierergruppe waren laut SISTRIX-Analyse vom 9. April 2026 Online-Shops quer durch alle Branchen, gefolgt von Sprach- und Bildungstools wie Konjugationstabellen und Synonymwörterbüchern, deren Funktionen zunehmend KI-Anwendungen übernehmen, sowie Rezept- und Food-Portalen, die seit Jahren unter AI Overviews und Featured Snippets leiden. Bei nutzergenerierten Inhalten differenziert Google: gutefrage.net fiel im Sichtbarkeitsindex von 62 auf 47, während Reddit in den jüngsten Updates eher gewonnen hat. Gewinner waren offizielle Websites, etablierte Marken und Marktführer; chefkoch.de blieb als Marktführer stabil, während kleinere Rezeptportale verloren.
Johan von Hülsen hat dem Update in seiner Auswertung vorgeworfen, kurzfristig genau die Discover-Spammer zu belohnen, die Google eigentlich bekämpfen will. Das ist eine Einschätzung, keine Messung, aber sie beschreibt eine reale Spannung: Ein Core Update bewertet Qualität, und massenhaft produzierte Inhalte können diese Bewertung eine Zeit lang bestehen, bevor ein Spam Update sie einholt.
Mai 2026: Vergleichscontent verliert, Marken gewinnen
Für das Mai-Update hat SISTRIX in Deutschland zwei durchgängige Muster gefunden. Generische Vergleichs- und Finanz-Service-Inhalte verlieren breit, auch auf starken Medien-Domains: Bei handelsblatt.com traf es das Verzeichnis /vergleich/ mit Affiliate-Vergleichsseiten zu Brokern und Versicherungen, nicht die Wirtschaftsnachrichten. Und Beratungs- und Lifestyle-Verzeichnisse von Marken-Domains verlieren deutlicher als deren Produktbereiche: Bei nivea.de gab das Beratungs-Verzeichnis fast 30 Prozent ab, der Produktkatalog nur 7 Prozent. Gewonnen haben spezialisierte Marken mit eigenständigen Produktbereichen; Aggregation ohne Eigenleistung, etwa reine Kursdaten- oder Lyrics-Seiten, verlor.
Die SISTRIX-Auswertung für Großbritannien und die USA sieht lokalen E-Commerce und kanonische Marken als Gewinner, Foren, Q&A-Seiten und einige große Autoritäten als Verlierer. Der Blick auf Plattformen zeigt, wie unterschiedlich dieselbe Kategorie behandelt wird: Die SE-Ranking-Studie zum selben Update misst für Reddit einen deutlichen Zuwachs an Spitzenpositionen. Die Fakten-Karte darunter trägt die Zahl.
Ein Widerspruch ist das nur auf den ersten Blick. Nicht „Foren“ als Gattung verlieren oder gewinnen, sondern einzelne Plattformen, abhängig davon, wie Google ihre Antworten für die jeweilige Suchanfrage bewertet. Genau das ist die Lehre für Ihre eigene Website: Google bewertet nicht Ihre Domain, sondern die Frage, ob ein bestimmter Inhalt für eine bestimmte Anfrage der passendste ist. Was E-E-A-T praktisch bedeutet, entscheidet sich auf Verzeichnis- und Seitenebene.
Discover: Lokal, original, ohne Clickbait
Das Discover-Core-Update vom Februar ist das einzige Google Core Update 2026, zu dem Google Kriterien genannt hat: mehr Inhalte aus dem eigenen Land, weniger Clickbait, mehr Tiefe und Originalität von Seiten mit nachweisbarer Expertise, wobei Google die Expertise Thema für Thema bewertet. Eine Lokalzeitung mit gepflegter Garten-Rubrik kann laut Google für Gartenthemen Expertise haben, eine Filmseite mit einem einzelnen Gartenartikel nicht. Das Update galt zunächst für englischsprachige Nutzer in den USA; die Ausweitung auf weitere Länder und Sprachen hat Google angekündigt, aber bis heute nicht im Dashboard vermerkt.
Bin ich betroffen? So prüfen Sie es
Betroffen sind Sie, wenn ein deutlicher, anhaltender Verlust an Positionen und Klicks zeitlich mit dem Rollout eines Google Core Updates zusammenfällt und nach dem Ende des Rollouts bestehen bleibt. Google empfiehlt, mindestens eine volle Woche nach Abschluss zu warten und dann eine Woche nach dem Update mit einer Woche vor dem Start zu vergleichen.
Die Reihenfolge, die Google in der Dokumentation vorgibt, lohnt sich Schritt für Schritt. Erstens: Prüfen Sie im Dashboard, ob das Update wirklich abgeschlossen ist, und notieren Sie Start- und Enddatum. Zweitens: Vergleichen Sie die richtigen Zeiträume in der Search Console. Drittens: Sehen Sie sich Ihre wichtigsten Seiten und Suchanfragen an und fragen Sie, wie groß der Verlust ist. Ein Rutsch von Position 2 auf 4 ist laut Google kein Grund für drastische Maßnahmen; ein Rutsch von 4 auf 29 verlangt eine tiefere Analyse. Viertens: Trennen Sie die Suchtypen, denn ein Verlust in der Bildersuche oder in Discover erzählt eine andere Geschichte als einer in der Websuche.
Aus meiner Praxis kommt ein fünfter Schritt dazu, den die SISTRIX-Daten zum Mai-Update bestätigen: Bewerten Sie auf Verzeichnis-Ebene, nicht auf Domain-Ebene. Wenn Ihr Ratgeber-Bereich verliert und Ihr Produktbereich stabil bleibt, ist die Domain nicht „abgestraft“, sondern ein Inhaltstyp hat im Wettbewerb verloren. Und bleiben Sie während des Rollouts ruhig; Darius Erdt formuliert es so, und ich schließe mich an: Große Content-Änderungen, technische Großbaustellen und voreilige Schlüsse sind während eines laufenden Updates die teuersten Fehler, die Sie machen können.
Die Domain-Sichtbarkeit ist für die Diagnose fast wertlos. Erst wenn ich den Verlust auf Verzeichnisse und Inhaltstypen zerlege, sehe ich, was Google neu bewertet hat, und meistens ist es nicht das, was der Kunde vermutet hat.
Wie erholt sich eine Website nach einem Core Update?
Eine Erholung nach einem Google Core Update braucht laut Google Tage bis mehrere Monate, weil die Systeme erst lernen und bestätigen müssen, dass die Website insgesamt wieder hilfreiche, verlässliche Inhalte liefert. Sie müssen dafür laut Google nicht auf das nächste große Core Update warten.
Google beschreibt in der Dokumentation auch, was nicht funktioniert: Schnellkorrekturen wie das Entfernen eines Seitenelements, weil man gehört hat, es sei schlecht für SEO. Sinnvoll sind Änderungen, die Nutzern nützen und langfristig tragen, etwa das Umschreiben oder Umstrukturieren von Inhalten, damit sie leichter zu lesen sind. Löschen ist das letzte Mittel; wer ganze Bereiche seiner Website streichen will, sollte sich laut Google fragen, ob diese Bereiche nicht von Anfang an für Suchmaschinen statt für Menschen gebaut waren. Als Grundlage für die Bewertung dient Googles Selbstbewertung für hilfreiche Inhalte, die Sie am besten von jemandem durchführen lassen, der nicht an der Website beteiligt ist.
Löschen ist keine Strategie, sondern ein Eingeständnis. Wenn ein Bereich nach einem Core Update nur noch weg soll, war er selten für die Menschen gebaut, die ihn besuchen sollten.
Wie lang eine Erholung im schlechtesten Fall dauert, beschreibt Mark Williams-Cook aus seiner Beobachtung eines stillen Updates um den 20. Januar 2026: Websites mit massenhaft per Sprachmodell erzeugten Inhalten erlebten oft einen kurzen Aufschwung, dann eine Abwertung der gesamten Domain und eine jahrelange Erholung. Das ist eine Einschätzung, keine Studie, aber sie deckt sich mit dem, was ich bei KI-Content ohne redaktionelle Kontrolle sehe. Wer die Produktion skaliert, skaliert auch das Risiko.
Was Sie jetzt tun sollten
Die meisten Websites, die ich nach einem Google Core Update analysiere, haben kein Update-Problem, sondern ein Wettbewerbsproblem, das das Update sichtbar gemacht hat. Sechs Punkte, die ich in jedem SXO-Audit (SXO steht für Search Experience Optimization) nach einem Core Update abarbeite:
- Dashboard abonnieren: Der RSS-Feed des Search Status Dashboards liefert Beginn und Ende jedes Updates. Ohne diese Daten ist kein Einbruch diagnostizierbar.
- Richtige Zeiträume vergleichen: Eine Woche vor dem Start gegen eine Woche nach dem Ende, frühestens sieben Tage nach Abschluss. Vergleiche während des Rollouts sind wertlos.
- Verzeichnisse statt Domain: Zerlegen Sie den Verlust nach Bereichen und Inhaltstypen. Verliert der Ratgeber, der Shop, das Forum, die Vergleichsseite?
- Selbstbewertung durchführen: Googles Fragen zu hilfreichen Inhalten auf die am stärksten betroffenen Seiten anwenden, mit einem unbeteiligten Blick.
- Eigenleistung prüfen: Was auf der Seite steht, das ein Wettbewerber nicht genauso liefern könnte: eigene Daten, eigene Erfahrung, eigener Bestand. Reine Aggregation hat in beiden Updates 2026 verloren.
- Keine Quick-Fixes: Weder Löschorgien noch Layout-Umbauten aus Reflex. Änderungen brauchen einen Nutzergrund, sonst kosten sie nur die nächste Bewertung.
Fazit: Ein Core Update ist ein Wettbewerbsbericht
Ein Google Core Update sagt nichts darüber, ob Ihre Website gut oder schlecht ist. Es sagt, ob sie für die Fragen Ihrer Zielgruppe die beste verfügbare Antwort ist, verglichen mit allem, was sonst im Netz steht. Wer das Update so liest, spart sich die Suche nach dem versteckten Fehler und beginnt mit der Arbeit, die tatsächlich wirkt: Inhalte, die etwas leisten, was andere nicht leisten. Auch die Zusammensetzung der Suchergebnisseite verschiebt sich mit jedem Update ein Stück weiter in diese Richtung.
Wenn Sie nach einem der Core Updates 2026 einen Einbruch sehen und die Ursache nicht sicher zuordnen können, helfe ich Ihnen bei der Diagnose: Datumsabgleich, Verzeichnis-Analyse, Selbstbewertung und ein Maßnahmenplan, der sich an Ihren Geschäftszielen orientiert. Senden Sie mir eine Anfrage, und wir gehen es gemeinsam an.
Häufige Fragen zum Google Core Update
Wie oft gibt es ein Google Core Update?
Google spricht von mehreren Core Updates pro Jahr. 2026 gab es bisher ein Discover-Core-Update im Februar und zwei allgemeine Core Updates im März und im Mai.
Wie lange dauert ein Google Core Update?
Google gibt für den Rollout bis zu zwei Wochen an. Die drei Core-Einträge 2026 dauerten zwischen zwölf und 22 Tagen. Während des Rollouts schwanken die Rankings in Wellen; bewertet wird erst nach dem Ende.
Benachrichtigt Google mich, wenn ich von einem Core Update betroffen bin?
Nein. Ein Core Update ist keine manuelle Maßnahme und erzeugt keine Nachricht in der Search Console. Sie erkennen die Betroffenheit nur am Zeitverlauf Ihrer Positionen und Klicks im Abgleich mit dem Search Status Dashboard.
Was ist der Unterschied zwischen Core Update und Spam Update?
Ein Core Update bewertet die Qualität und Relevanz aller Inhalte neu und zielt nicht auf einzelne Websites. Ein Spam Update schärft die automatische Erkennung von Verstößen gegen die Spam-Richtlinien. Nach einem Spam Update gibt es einen Verstoß zu beheben, nach einem Core Update etwas zu verbessern.
Wie lange dauert die Erholung nach einem Core Update?
Laut Google können Verbesserungen nach Tagen sichtbar werden, meist dauert es aber mehrere Monate, bis die Systeme eine Website insgesamt neu bewerten. Ein neues großes Core Update ist dafür laut Google nicht nötig.