Das Konzept stammt aus dem Interaction Design. Verbreitet hat es Alan Cooper Ende der 1990er-Jahre. Eine Persona ist kein Marketing-Steckbrief mit Lieblingsfarbe, sondern ein Werkzeug für Entscheidungen. Sie beruht auf Interviews, Support-Anfragen, Suchanfragen und Analytics-Daten. Im B2B-Kontext gibt es meist mehrere Personas je Kaufprozess, etwa Fachanwender, Einkauf und Geschäftsführung.
In der Suchmaschinenoptimierung verbinde ich Personas mit Suchintentionen. Dieselbe Suchanfrage kann für zwei Personas Verschiedenes bedeuten. Aus dieser Verbindung entsteht eine Content-Matrix: Welche Persona braucht in welcher Phase welche Antwort. Ohne Personas optimiert man Seiten für Keywords, mit Personas für Menschen.